Abschlussarbeit mit KI schreiben lassen
Der Einsatz Künstlicher Intelligenz im wissenschaftlichen Arbeiten hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Insbesondere bei Abschlussarbeiten wird KI zunehmend zur Unterstützung bei Recherche, Strukturierung und Texterstellung herangezogen. Dabei lassen sich zwei grundlegend unterschiedliche Vorgehensweisen unterscheiden, die sich sowohl hinsichtlich der Risiken als auch der Ergebnisqualität erheblich unterscheiden.
Möglichkeit 1: Abschlussarbeit eigenständig mit KI erstellen
Die eigenständige Erstellung einer Abschlussarbeit mit frei verfügbaren KI-Systemen erscheint zunächst als effiziente und kostengünstige Lösung. Texte können in kurzer Zeit generiert und komplexe Sachverhalte sprachlich konsistent dargestellt werden. Gleichzeitig sind mit diesem Vorgehen jedoch erhebliche Risiken verbunden.
Ein zentrales Risiko besteht in der fehlenden inhaltlichen Verlässlichkeit. Allgemeine KI-Modelle erzeugen häufig wissenschaftlich plausibel wirkende Aussagen, die inhaltlich ungenau, verkürzt oder faktisch falsch sein können. Quellenangaben werden teilweise erfunden oder unzureichend wiedergegeben, wodurch die wissenschaftliche Nachvollziehbarkeit erheblich beeinträchtigt wird.
Darüber hinaus erfolgt keine systematische Prüfung der Einhaltung formaler und methodischer Standards. Zitierregeln, Prüfungsordnungen oder fachliche Konventionen einzelner Hochschulen werden nicht zuverlässig berücksichtigt. Besonders kritisch ist zudem die zunehmende Verbreitung von KI-Erkennungssoftware, durch die typische sprachliche Muster, stilistische Gleichförmigkeit oder formelhafte Argumentationsstrukturen identifiziert werden können. In der Folge können Plagiatsverdacht oder Sanktionen wegen unzulässiger Hilfsmittel drohen.
Möglichkeit 2: Abschlussarbeit mit einem spezialisierten KI-Bot erstellen lassen
Als alternative Vorgehensweise kann ein spezialisierter KI-Bot eingesetzt werden, der gezielt für die Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten entwickelt wurde. Durch eine programmatische Steuerung werden zentrale Risiken der freien KI-Nutzung systematisch adressiert.
Die Texterstellung erfolgt auf Grundlage echter, hochwertiger und überprüfbarer wissenschaftlicher Quellen. Anstelle generischer oder fiktiver Referenzen werden qualitätsgesicherte Fachpublikationen verwendet, wodurch die inhaltliche Belastbarkeit der Arbeit deutlich erhöht wird. Gleichzeitig wird der Schreibprozess klar strukturiert, etwa durch definierte Kapitel, konsistente Argumentationslinien und methodische Leitplanken.
Zudem wird die Einhaltung wissenschaftlicher Standards systematisch berücksichtigt. Zitierweisen, formale Anforderungen und fachliche Konventionen werden automatisiert integriert, wodurch typische formale Fehler vermieden werden. Zur weiteren Reduktion von Risiken wird der generierte Text zusätzlich durch einen Humanizer sprachlich überarbeitet, sodass Satzbau, Stil und Ausdruck stärker an menschliches Schreiben angelehnt sind und nicht durch gängige KI-Erkennungssoftware auffallen.
Durch die gezielte Steuerung des gesamten Prozesses können darüber hinaus individuelle Anforderungen der jeweiligen Hochschule, des Studiengangs und der Prüfungsordnung berücksichtigt werden. Dadurch entsteht eine Abschlussarbeit, die sowohl inhaltlich als auch formal deutlich besser abgesichert ist als bei einer eigenständigen Nutzung allgemeiner KI-Tools.
Fazit
Die Erstellung einer Abschlussarbeit mit KI stellt ein leistungsfähiges Instrument dar, ist jedoch ohne geeignete Kontrolle mit erheblichen Risiken verbunden. Während die eigenständige Nutzung frei verfügbarer KI-Systeme insbesondere durch Unsicherheiten bei Quellen, Inhalt und Erkennbarkeit gekennzeichnet ist, können diese Risiken durch den Einsatz eines spezialisierten, gesteuerten KI-Bots weitgehend reduziert werden. Entscheidend ist nicht der Einsatz von KI an sich, sondern die Qualität ihrer wissenschaftlichen Einbettung.